Keine Punkte für HSG Spradow

Handball-Verbandsliga: Für Zählbares im Heimspiel gegen den Tabellenführer leistet sich das Mischok-Team zu viele Fehler.

Bünde (fin). Keine Punkte gegen den Tabellenführer: Zu viele Fehler in der Offensive und diverse Fehlwürfe wahren ursächlich dafür, dass Handball-Verbandsligist HSG Spradow nach einmaliger Führung (7:6, 19. Minute) seinem weitgehend fehlerfrei spielenden Gast Handball Bad Salzuflen im Endeffekt nicht wirklich das Wasser reichen konnte und schließlich mit 22:26 (9:12) den Kürzeren zog.

Diese im Wesentlichen selbst verschuldete Niederlage zehrte arg an der guten Stimmung von Trainer Malte Mischok nach den vorherigen Siegen gegen SW Wehe und LIT III. „Wir haben alle drei Siebenmeter verworfen, drei bis viermal in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, keine Übergänge wie abgesprochen gespielt“, listete Mischok auf.

Da war es für den missgelaunten HSG-Trainer kein Wunder, dass seine Mannschaft nach der einzigen Führung und der folgenden zehnminütigen Torflaute, die zum 7:11-Rückstand führte, nicht mehr an Salzuflen herankommen konnte. HSG-Trainer Mischok: „Wir haben in den vier Wochen Spielpause wohl einiges aufzuarbeiten.“

Es waren aber auch anfangs vier Holztreffer und drei fragliche Zeitstrafen, die am Nervenkostüm der HSG Spradow rüttelten und zu etlichen Fehlern im Spielaufbau führten. Auch konnten die grippegeschwächten Franz Holznagel und Julian Hülskötter kaum Akzente setzen. So kam einiges zusammen, das beim Gastgeber zu einem gebrauchten Tag führte, der erst einmal hängen bleiben wird. Denn erst am 27. November zu Hause gegen Altenbeken/Buke geht es für Spradow weiter.

HSG Spradow: Dähne, Scholz (31. – 57. Minute); Schirge (6), Broszeit (4), Hülskötter (3), Drosdow (3), Reiser (2), Hellmann (2), Öttking (1), Holznagel (1), Cardoso, Höhner, Iffland.

Auf dem Weg zur einzigen Führung: Luca Broszeit erzielt das 7:6 für seine HSG Spradow. Am Ende reicht es nicht für Punkte. Foto: Uli Finkemeier

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