HSG TuS/EK Spradow von 1900 e.V.
Hervorgegangen ist die HSG TuS/Ek Spradow aus den Vereinen:
TV Spradow (11. Sept. 1900)
Fichte Spradow (Frühjahr 1921 – Mai 1933)
TuS Spradow (Fusion aus beiden Vereinen im Sept. 1945)
Ek Spradow (11. Nov. 1959)
Die endgültige Fusion der Vereine TuS und Ek erfolgte am 13. Januar 1995. Die Geburtsstunde der heutigen HSG TuS/Ek Spradow.
Mit der Erweiterung des Breitensportprogramms, möchte die HSG Spradow wieder vermehrt „ihre Wurzeln“ ins Angebot aufnehmen. In den Gründungsjahren um 1900 wurden im Verein vornehmlich der Turnsport sowie gesellschaftliche Aktivitäten, wie z.B. die Gründung einer Gesangsgruppe, betrieben.
Handball wird erst mit der Gründung des TV Fichte Spradow im Jahr 1921 gespielt. Vor der Fusion erzielten beide Vereine mit ihren Mannschaften vereinzelte Erfolge. So holte der EK mit seiner A-Jugend zwei Deutsche Meisterschaften im Eichenkreuz-Handball und der TuS stieg mit seiner 1. Mannschaft im Jahr 1978 in die Bezirksliga auf. Mit der Fusion konnte man weitere sportliche Erfolge feiern!
So kann das Jahr 1991 als das erfolgreichste in der Geschichte des Vereins bezeichnet werden. Man konnte in diesem Jahr gleich 4 Aufstiege (!) feiern. Neben dem souveränen Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Landesliga, schafften auch die Damenmannschaft, die 3. und die A-Jugend den Aufstieg in die höhere Spielklasse.
Es wurden aber nicht nur sportliche Erfolge erzielt: Mit der Fertigstellung des eigenen Vereinsheims „HSG Treff“ im Februar 1996 legte man nach 14-monatiger Bauzeit somit auch den Grundstein für gesellschaftliches Zusammenleben im Verein.
Doch aus sportlicher Sicht wurden nicht nur Siege gefeiert. So musste man im Jahr 1997, nach 6 Jahren Landesligazugehörigkeit, den bitteren Abstieg in die Bezirksliga antreten. Doch der „Traum wurde wahr“ und man schaffte mit der Unterstützung des gesamten Vereins in der darauffolgenden Spielzeit den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga!
In den folgenden Jahren setze der Verein auf eine kontinuierliche Jugendarbeit mit dem Ziel junge, talentierte Spieler an die Seniorenmannschaften heranzuführen. Erste Erfolge zeichneten sich schnell ab. Die 2. Herrenmannschaft erreichte in der Kreisliga A den 2. Tabellenplatz und erzielte somit das beste Abschneiden seit dem Aufstieg im Jahr 1993.
Im Sommer 2000 gab es eine große Jubiläumsfeier anlässlich des 100 jährigen Bestehen des Verein. Mit großem Festzelt am Herzogweg wurde ein ganzes Wochenende lang gefeiert.
Wo es Höhen gibt, gibt es leider auch Tiefen: Die 1. Mannschaft musste den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten. Dies hielt den Verein jedoch nicht von der vorgegeben „Marschroute“ ab, gezielt auf die eigene Jugend zu setzen. 2008 gelang es, die A-Jugend als JSG in die Oberliga zu bringen, die zweithöchste Spielklasse. Und der Weg zahlte sich weiter aus, denn 2010 erreichte die zweite Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga, zum ersten Mal überhaupt, und spielte dort für 1 Jahr. Und dies war nicht der einzige Aufstieg der Saison: für die Erste ging es zurück in die angestammte Landesliga.
2014 gab es für die 1. Mannschaft sogar den Aufstieg in die Verbandsliga – auch zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Im Jahr 2019 konnte mit dem Wiederaufstieg der 2. Herren in die Kreisliga A zudem der „Betriebsunfall“ des Abstieges 3 Jahre zuvor repariert werden. Die Saison 2021/2022 ging als die achte Verbandsliga-Saison in Folge in die HSG-Historie ein.
Im Zuge des vermehrten Abstieges auf Grund der Corona – Pandemie, hier wurden Abstiege ausgesetzt, weil Saisons nicht zu Ende gespielt werden konnten, musste die erste Mannschaft 2022 leider aus der Verbandsliga absteigen. Es folgte 2024 sogar ein weiterer Abstieg trotz eines Mittelfeld-Platzes aus der Landesliga, wiederum durch Nachwirkungen der Pandemie-Regeln und einer Neustrukturierung der Ligen.
Auch hier wurde in einem Kraftakt des ganzen Vereins der Betriebsunfall Bezirksliga, die in dieser einen Saison „OWL-Liga“ hieß, repariert. Am 30. April 2025 sicherte sich die Mannschaft vor 500 Zuschauern mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten TuS Möllbergen II vorzeitig die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg. Die HSG Spradow darf sich somit erster und einziger OWL-Liga-Meister nennen – neben dem Meister der Parallelstaffel. 2025/26 spielte die erste Mannschaft dann wieder in der Verbandsliga, wie die alte Landesliga nach einer Umbenennung nun hieß.
Im März 2025 wurde außerdem mit den Vereinen TV Häver und CVJM Rödinghausen die JSG Else-Wiehen Wölfe gegründet. Die Jugendmannschaften spielen hier fortan ab der E-Jugend gemeinsam und die „Wölfe“ nahmen im Frühjahr 2025 mit 9 Mannschaften unter dem neuen Namen an den ersten Pflichtspielen teil.
2025 hatte für den Verein noch mehr Highlights zu bieten: Am 13. September – 125 Jahre und 2 Tage nach Gründung des Stammvereins TV Spradow – feierte die HSG-Familie mit einer schicken HSG-Gala das 125 – jährige Bestehen des Vereins. Die Eröffnungsrede hielt dabei der frisch gewählte, neue Vorsitzende Gunnar Heise, der seinen Vorgänger Horst Droese, der den Verein über 40 Jahre erfolgreich führte, in einem festlichen Akt zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Als weiteres Highlight wurde Horst Mischok, bereits Ehrenpräsident, für 75 Jahre Mitgliedschaft und sein Lebenswerk für den Verein ausgezeichnet. Wenige Wochen zuvor hatte es bereits einen sportlichen Festakt anlässlich des Jubiläums gegeben, an dem unter anderem der TuS N-Lübbecke teilnahm.
Darüber hinaus wurde in der Saison 2016/17 zum ersten Mal ein vereinseigener FSJ´ler beschäftigt, der als erster hauptamtlicher Mitarbeiter viele Projekte, insbesondere im Jugendbereich, betreute.






